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ZAK-aktiv : Rund um den ZAK


Das Fernwärmenetz des ZAK wird 2011 in Richtung St. Mang erweitert - Die BSG-Allgäu schließt rund 1.000 Wohnungen an

[21.01.2011] Mit dem Ausbau des ZAK-Fernwärmenetzes geht es auch im Jahr 2011 in großen Schritten weiter. Die neue Fernwärmetrasse des ZAK führt ausgehend von der Kotternerstraße über die Illerbrücke in Richtung Engelhaldepark/Leonhardstraße nach St. Mang, bis zur Heizzentrale der BSG in der Römerstraße. Damit können aus dem ZAK Fernwärmenetz zukünftig ca.1000 Wohnungen der BSG-Allgäu in St. Mang mit Wärme versorgt werden.

Der neue Bauabschnitt „St. Mang“ soll bis Ende September 2011 in Betrieb genommen werden.
Über ein 2,2 Kilometer langes Nahwärmenetz versorgt die BSG aus ihrer Heizzentrale ca. 1.000 Wohnungen in St. Mang. In der Heizzentrale werden rund 10.000 Megawattstunden Wärme pro Jahr mit Heizöl und Gas erzeugt. Durch die Umrüstung auf die umweltfreundliche ZAK- Fernwärme werden in Zukunft 1,1 Millionen Liter Heizöl oder 1,1 Millionen Kubikmeter Gas pro Jahr ersetzt. Dies bedeutet eine CO2-Vermeidung von 2.100 Tonnen pro Jahr.

Nach der Erweiterung um 4,8 km hat das ZAK-Fernwärmenetz eine Länge von rund 40 Kilometer. Im Endausbau werden ca. 230 Kunden mit jährlich 150.000 Megawattstunden Fernwärme (dies entspricht 16,5 Millionen Liter Heizöl) versorgt. Diese Fernwärmemenge wird zu 93 % aus der umweltfreundlichen Abwärme des Müll- und Holzheizkraftwerkes (MHKW/HHKW) bereitgestellt. Nur 7% der gesamten Wärmemenge werden in der Spitzenlastzentrale in der Kotternerstraße mit Heizöl erzeugt.
Insgesamt werden durch die umweltgerechte Energieerzeugung des ZAK umgerechnet ca. 31.500 Haushalte pro Jahr mit Wärme und Strom versorgt werden. Dies führt zu einer Einsparung von ca. 10 % der gesamten CO2-Emissionen (ca.56.000 t) der Stadt Kempten.

Die Kooperation mit der BSG unterstützt die weiteren Investitionen des ZAK für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Kempten. Darüber hinaus ist dies ein wichtiger Bestandteil für das anspruchvolle Klimaschutzziel der Stadt Kempten. 

ZAK-Verbandsratsvorsitzender, Landrat Gebhard Kaiser, BSG-Geschäftsführer Mario Dalla Torre, BSG-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Schieck, Geschäftsführer der ZAK-Energie GmbH Karl-Heinz Lumer sowie Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer bei der Vorstellung des Fernwärme-Projekts "BSG St. Mang".
 


Inbetriebnahme der Fernwärmeerweiterung Lindauer Strasse


[11.12.08] Mitte Dezember werden für dieses Jahr die Arbeiten am Fernwärmenetz abgeschlossen sein. Am Mittwoch nahmen die Verantwortlichen die Versorgung der Wohnanlage Lindauer Straße 51-53 in Betrieb. Vier Kilometer Fernwärmeleitungen und elf Kundenanschlüsse wurden im ablaufenden Jahr verlegt, resümierte ZAK-Bereichsleiter Christoph Lindermayr in der Verbandsversammlung.

Rund 26 Kilometer lang ist das Netz mittlerweile. 142 Kundenstationen sind angeschlossen. Damit werde der CO2-Ausstoß der Stadt um rund 8,3 Prozent gesenkt. Davon profitiere die Umwelt: 52.500 Tonnen Kohlendioxid ließen sich derzeit jährlich einsparen. Nachdem Endausbau des Netzes steige dieser Wert auf 58.000 Tonnen pro Jahr. Der Wärmeverkauf liege bei 110.000 Megawattstunden im Jahr. 150.000 sind das Ziel. Der Ausbau des Netzes geht im Frühjahr weiter. Zusätzliche sechs Kilometer Leitungen sind vorgesehen. Zur Ertüchtigung der Fernwärmeversorgung gehört auch die Erweiterung der Spitzenlastzentrale am Schumacherring, die im Mai abgeschlossen sein soll. Alles in allem wurden zuletzt 8,7 Millionen Euro investiert.

Karl Heinz Lumer, Geschäftsführer ZAK-Energie GmbH, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer und Wilfried Rager, Vorstandsvorsitzender der BSG Allgäu, nahmen die Station im BSG-Gebäude in der Lindauer Strasse 51-53 feierlich in Betrieb.


Einweihung der Pelletsheizung im Klinikum Sonthofen


[04.12.07] In Zeiten knapper werdender fossiler Brennstoffe und den damit verbundenen Preissteigerungen im Energiebereich setzt der ZAK verstärkt auf den Einsatz regenerativer Energien.

Die Einweihung der Pelletsheizung am Klinikum Sonfhofen ist ein weiterer Schritt, natürliche Resourcen zu schonen, sowie die CO²-Belastung in unseren Heimat zu reduzieren. Weitere Projekte dieser Art sind bereits in Planung.

Oberbürgermeister von Freiburg besucht Müllheizkraftwerk Kempten


[27.11.07] Um sich ein Bild über das innovative Abfallwirtschaftskonzept des ZAK machen zu können, besuchte der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon, das Müllheizkraftwerk Kempten.

Verbandsvorsitzender und Landrat Gebhard Kaiser erläuterte dem Gast aus dem Breisgau, wie der ZAK auch künftig die innovative und bürgerfreundliche Abfallwirtschaft- und Energiepolitik in unserer Region gestalten will.




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