Organische Abfälle

Der ZAK informiert

Organische Abfälle sind im Restmüll unerwünscht. Sie haben einerseits einen geringen Brennwert und können andererseits, sofern sie separat erfasst wurden, zu hochwertigem Kompost verarbeitet werden.

Eigenkompostierung
Eine Kompostierung von Garten­abfällen auf dem eigenen Gelände ist in den meisten Fällen möglich, wenn ein Verant­wortlicher mit entsprech­enden Kenntnissen vor Ort ist. Von der Eigen­kompostierung von Speise­resten ist jedoch aus hygienischen Gründen abzu­raten.

Küchenabfälle und Speise­reste sollten in der Bio­tonne entsorgt werden. Näheres dazu finden Sie hier:


Im Gewerbe fallen vorzugsweise folgende Stoffgruppen an:

  • Garten- und Parkabfälle wie Rasen-, Strauch- und Heckenschnitt
  • Speisereste, Fette und Öle aus Küchen und Kantinen
  • verpackte Lebensmittel aus dem Lebensmittelhandel
Seit der Einführung der Biotonne im ZAK-Verbandsgebiet und der Fertigstellung der Kompostplätze, des Kompostwerkes und der Vergärungsanlage ist eine Entsorgung von organischen Abfällen über die Restmülltonne nicht mehr zulässig.

Bitte beachten Sie: Mist und Kleintiermist ist von der Annahme an den ZAK-Anlagen ausgeschlossen. 

Faltblatt: Kompost-Fibel (646 KB)
Organische Abfälle bei gewerblichen Unternehmen







Garten- und Parkabfälle, wie Rasen-, Strauch- und Hecken­schnitt

Die Entsorgung von Gartenabfällen aus dem Gewerbe an den Kompost­plätzen, dem Kompostwerk und der Vergärungsanlage des ZAK ist immer gebührenpflichtig.
 
Es wird unterschieden in 
  
Baum- und Strauchschnitt:25,60 €/t
Gras und Laub:46,00 €/t
Mischung aus beiden:46,00 €/t
Preise zzgl. MwSt

Äste mit einem Durchmesser über 10cm und Wurzelstöcke können nicht verarbeitet werden und werden deshalb nicht angenommen. Anlieferung von Grüngut aus privaten Haushalten durch gewerbliche Transporteure

Weitere Informationen erhalten Sie unter unter:
0831 / 25282-68

Liefern gewerbliche Transporteure Gartenabfälle aus größeren Wohn­anlagen an den Kompostplätzen oder Vergärungsanlagen des ZAK an, so ist die Annahme kostenlos, wenn der Transporteur ein Formblatt vorlegt, auf dem von Hausverwaltung / Eigen­tümern bestätigt wird, dass es sich um Gartenabfälle von privater Herkunft handelt.

Das Formblatt finden Sie hier.

Bestätigung Gartenabfälle (Formblatt) (16 KB)

Den Standort des nächstgelegenen Kompostplatzes finden Sie hier:




Biotonne für das Gewerbe

Im Verbandsgebiet des ZAK ist die Biotonne flächendeckend eingeführt. Das bedeutet, dass zunächst einmal jeder Betrieb eine Biotonne anmelden muss. Eine Befreiung wird nur auf Antrag ausgesprochen, wenn nachgewiesen wird, dass alle Bioabfälle, die auf dem Gelände anfallen, selbst kompostiert oder einer anderen genehmigten Verwertung zugeführt werden oder keine Bioabfälle anfallen.

Speisereste tierischer Herkunft aus Großküchen und Kantinen haben in früheren Jahren immer wieder zum Ausbruch der Schweinepest geführt. Sie müssen deshalb jetzt getrennt von den Bioabfällen aus Haushalten erfasst und erhitzt werden.

Der ZAK bietet für die Gastronomie eine spezielle Tonne für Speisereste tierischer Herkunft an, für die diese Auflage erfüllt wird. Die Speise­reste­tonne gibt es in der Größe von 120 Litern. Sie ist braun und unterscheidet sich von der Haushalts­biotonne durch einen grünen Deckel. Die Leerung erfolgt ganzjährig einmal wöchentlich nach Bedarf. Eine Reinigung der Tonnen erfolgt nicht.

Infobroschüre: Alle Leistungen auf einen Blick (2.7 MB)
Tipps für die Biotonne als PDF (31 KB)
Speiserestetonnen beantragen Sie bitte unter: 0831/25282-10

Beratungen zur Speiserestetonne erhalten Sie unter: 0831/25282-68

Da die Speiserestetonne eine freiwillige Leistung des ZAK ist, besteht auf die Zuteilung kein Anspruch. Alternativ können auch Privatfirmen oder die Tierkörperbeseitigung mit der Abholung der Speisereste beauftragt werden, wenn die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.


Das gehört in die Biotonne:

Kartoffelschalen, Eierschalen, Teebeutel, Kaffeefilter, Gras, Laub, Obst- und Gemüsereste, Südfrüchte

Speiserestetonne:
alle Speisereste wie 
- Küchen- und Speiseabfälle tierischer Herkunft aus Gastronomie und Kantinen, z. B. Suppenknochen, Soßenknochen, Fischkarkassen etc.
- Essensreste (gekochte Speisen, Essensreste von den Tellern etc.)
- nicht zum Verzehr geeignete ehemalige Lebensmittel tierischen Ursprungs, z. B. überlagerte Nahrungsmittel, Käseabfälle etc.

Anmeldung zur wöchentlichen Leerung im Service-Center: 0831 / 25282-10

120-l EURO-Normtonne:
Breite:48,0 cm
Höhe:93,0 cm
Tiefe:55,5 cm

Verpackte Lebensmittel aus dem Lebens­mittel­handel / Fette und Speiseöle

Fällt bei Gefriertruhen oder Kühltheken der Strom aus und sind die darin lagernden Lebensmittel nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet, bzw. ist ein Auspacken unzumutbar, so können diese Produkte im Müllheizkraftwerk oder altrnativ in "entpackenden" Betrieben wie Bioenergie Schwaben oder BRV Rupp Tettnamg entsorgt werden.

Fette und Speiseöle aus Friteusen werden von Privatfirmen entsorgt, die den Gaststätten geeignete Tonnen oder Fässer zur Verfügung stellen. Die Abholung und Entsorgung erfolgt relativ kostengünstig, manchmal sogar kostenlos.

Seit 2013 gibt es an den Wertstoff­höfen für Gastronomie­betriebe den "Öli" in der Größe von 22 Liter Inhalt. Diesen Mehrweg­eimer können Sie gegen eine Schutzgebühr von 5 € pro Eimer an unseren Wertstoff­höfen abholen und gefüllt wieder bringen. Wird ein voller Eimer gegen einen leeren Eimer getauscht, fällt keine weitere Schutzgebühr an.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bioenergie-aus-der-kueche.eu


Abfall­beratung für Gewerbe­betriebe


Der ZAK berät Gewerbebetriebe telefonisch oder auch vor Ort kostenlos über alle Fragen der Abfallwirtschaft. Die Abfallberatung gibt kompetent Auskunft zu Themen der Abfallvermeidung und -verwertung nach der aktuellen rechtlichen Lage. Darüber hinaus recherchiert der ZAK für Sie Entsorgungs- und Verwertungswege für spezielle Abfälle.